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Handels- und steuerbilanzielle (Teil)-Gewinnrealisierung bei (langfristigen) Werkverträgen: Eine kritische Würdigung vor dem Hintergrund des BFH-Urteils vom 14.5.2014 und der "Irrweg" des BMF

Publikation: Beiträge in ZeitschriftenZeitschriftenaufsätzeForschungBegutachtung

Abstract

Der BFH sieht in seinem Urteil v. 14.5.2014 bei Werkverträgen bei Architekten und Ingenieuren den Anspruch von Abschlagszahlungen als Realisationszeitpunkt an. Das BMF hat in seinen Schreiben v. 13.5.2015 und 29.6.2015 die Reichweite des BFH-Urteils auf sämtliche Werkverträge i.S.d. § 631 BGB ausgeweitet. Der vorliegende Beitrag nimmt zu dieser Sichtweise unter besonderer Berücksichtigung weiterer Auslegungsvarianten des Realisationsprinzips kritisch Stellung und befürwortet eine Weiterführung der Completed-Contract-Methode (Werkabnahme) als Regelfall in der handels- und steuerrechtlichen Rechnungslegung.
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftSteuer und Wirtschaft
Jahrgang92
Ausgabenummer2
Seiten (von - bis)118-133
Seitenumfang16
ISSN0341-2954
PublikationsstatusErschienen - 2016

Fachgebiete und Schlagwörter

  • Betriebswirtschaftslehre
  • Bilanzsteuerrecht

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