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„Frieden, Freiheit, Souveränität“: Symbolische Herrschaft im verschwörungsideologischen Souveränismus am Beispiel der ‚Reichsbüger:innen‘

Publikation: Beiträge in SammelwerkenAufsätze in SammelwerkenForschungBegutachtung

Abstract

Reichsbürger:innen lehnen sich nicht nur gegen die herrschende Ordnung auf, vielmehr liegt ihnen daran, eigens (symbolische) Herrschaft zu instituieren. Der Beitrag untersucht auf Grundlage einer digitalen Ethnografie, auf welche Weise diesen Ordnungsvorstellungen Autorität verliehen wird. Dabei wird argumentiert, dass der Rekurs auf breit anerkannte und als universal verstandene Werte – namentlich Frieden, Freiheit und Souveränität – einen Zugewinn an symbolischer Macht verspricht. Zugleich ist – als Ausdruck symbolischer Gewalt – deren naturalistische Vereinnahmung zu beobachten, indem die vorgetragenen politischen Forderungen durch rassistische Ideologeme überformt werden. Universalismus und Naturalismus bestärken sich hier wechselseitig, wodurch die eigene partikulare Ordnung als unhintergehbar erscheinen kann.
OriginalspracheDeutsch
TitelSymbolische Ordnung und Rassismuskritik
Redakteure/-innenEmre Arslan, Kemal Bozay
Seitenumfang13
ErscheinungsortWiesbaden
Herausgeber (Verlag)Springer VS
Erscheinungsdatum2026
Seiten313-325
ISBN (Print)978-3-658-48145-2
ISBN (elektronisch)978-3-658-48146-9
DOIs
PublikationsstatusErschienen - 2026

UN SDGs

Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung

  1. SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
    SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
  2. SDG 16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
    SDG 16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen

Fachgebiete und Schlagwörter

  • Soziologie

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