Abstract
In diesem Beitrag wird es darum gehen, welchen Mehrwert die Jugendforschung bzw. unterschiedliche Formen von Jugendforschung für die Kinder- und Jugendhilfeforschung liefern kann. Um den Mehrwert der Jugendforschung für die Kinder- und Jugendhilfe herauszukristallisieren, werden in diesem Beitrag Perspektiven unterschiedlicher Teilbereiche der Jugendforschung exemplarisch entlang von qualitativen Daten diskutiert. Die Analyse der qualitativen Interviews mit Fachkräften und Adressat*innen in der Heimerziehung zeigt, dass die derzeitigen theoretischen Folien der gesellschaftsanalytischen Jugendforschung nur eingeschränkt die institutionellen Bedingungen des Aufwachsens in diesem Setting erfassen können. Es wird demgegenüber für eine ethisch fundierte Jugendforschung plädiert, um Beurteilungsmaßstäbe einer „guten Jugend“ zu entwickeln, die die Institutionen der Jugendhilfe gewährleisten sollten.
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Titel | Erziehungswissenschaftliche Jugendforschung : Ein Aufbruch |
| Redakteure/-innen | Cathleen Grunert, Karin Bock, Nicolle Pfaff, Wolfgang Schröer |
| Seitenumfang | 16 |
| Erscheinungsort | Wiesbaden |
| Herausgeber (Verlag) | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH |
| Erscheinungsdatum | 07.2020 |
| Seiten | 129-144 |
| ISBN (Print) | 3658276118, 978-3-658-27611-9 |
| ISBN (elektronisch) | 978-3-658-27612-6 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Erschienen - 07.2020 |
| Extern publiziert | Ja |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
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SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
Fachgebiete und Schlagwörter
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