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Erkundungen im anthropologischen Viereck: Lektionen im Kontext des Flusserschen Denkens

Publikation: Bücher und Anthologien › Sammelwerke und Anthologien › Forschung

Abstract

Der Dialog nicht nur zur kybernetischen Erzeugung neuer Informationen, sondern als Anerkennung des jeweils Anderen ist Dreh- und Angelpunkt im Werk Vilém Flussers.
1937, zwei Jahre vor dem Einmarsch der Truppen Nazideutschlands und seiner erzwungenen Emigration, hörte der junge Flusser zusammen mit seiner späteren Ehefrau Edith Barth in Prag Martin Bubers Vortrag „Vorurteil gegen Gott“. Der Kern der jüdisch geprägten Dialogphilosophie, das Realisieren des Ichs im Du, das Entwickeln des eigenen Denkens im Dialog, trieb den unermüdlichen Redner und Schriftsteller Flusser an. Der unbedingte Dialog ist auch der Antrieb der International Flusser Lectures, die 1999 durch das Vilém Flusser Archiv initiiert wurden mit der Idee, die Gedankenwelt des Prager Kulturphilosophen am Leben zu halten und sie regelmäßig zu überschreiten. Dieser Band stellt eine Auswahl der Vorträge zusammen und versammelt heterogene wie eigen- und widerständige Positionen im großzügigen Kontext des Flusserschen Denkens.
OriginalspracheDeutsch
VerlagWilhelm Fink Verlag
Seitenumfang467
ISBN (Print)978-3-7705-6338-8
ISBN (elektronisch)978-3-8467-6338-4
DOIs
PublikationsstatusErschienen - 28.03.2018
Extern publiziertJa

Publikationsreihe

NameForschungsreihe von HfG und ZKM Karlsruhe
Band1
ISSN (Druck)2629-7787

Fachgebiete und Schlagwörter

  • Kulturwissenschaften allg.

Dieses zitieren