Entwicklung von Test- und Fragebogenskalen in der empirischen Bildungsforschung

Publikation: Beiträge in SammelwerkenAufsätze in SammelwerkenForschungBegutachtung

Abstract

Die Messung von latenten Konstrukten ist eine wesentliche Voraussetzung, um in der quantitativen empirischen Bildungsforschung Forschungsfragen nachgehen zu können. Sollen beispielsweise Hypothesen etwa über Zusammenhänge zwischen Konstrukten (Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Nutzungshäufigkeit von Mathematik im Beruf und dem Interesse an Mathematik?) oder Mittelwertsunterschiede zwischen Gruppen (Haben Schülerinnen und Schüler eine höhere Mathematikkompetenz als ihre Eltern?) getestet werden, so müssen diese latenten (= nicht direkt beobachtbaren) Konstrukte (Mathematik-Nutzung, -Interesse, -Kompetenz) als quantifizierende Maße vorliegen. In der Forschungspraxis der empirischen Bildungsforschung werden dafür häufig Fragebogenskalen oder Tests eingesetzt. Doch wie kommt man zu solchen Messskalen und welche Entwicklungsschritte sind dabei erforderlich? Hier setzt dieser Beitrag an und beschreibt die Vorgehensweise bei der Entwicklung von Tests und Fragebogenskalen, mit dem Ziel latente Konstrukte so zu operationalisieren, dass sie sich quantitativ messbar erfassen lassen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Nutzung von Methoden der Item-Response-Theorie.
OriginalspracheDeutsch
TitelForschungspraxen der Bildungsforschung : Zugänge und Methoden von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern
Redakteure/-innenMartin Heinrich, Carolyn Kölzer, Lilian Streblow
Seitenumfang14
ErscheinungsortMünster
Herausgeber (Verlag)Waxmann Verlag
Erscheinungsdatum2017
Seiten55-68
ISBN (Print)978-3-8309-3604-6, 3-8309-3604-4
PublikationsstatusErschienen - 2017

Fachgebiete und Schlagwörter

  • Empirische Bildungsforschung

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