Entwicklung und Stellenwert der vergleichenden Politikwissenschaft

    Publikation: Beiträge in SammelwerkenAufsätze in SammelwerkenForschung

    Abstract

    Die Vergleichende Politikwissenschaft ist häufig als „Königsweg“ des Faches insgesamt bezeichnet worden. Zum einen, weil sie auf eine altehrwürdige Tradition, die zumindest bis zu Autoren wie Thukydides und Aristoteles reicht, zurückblicken kann und sich komparative Aussagen in Werken nahezu aller klassischen Autoren des Faches finden. Zum andern, weil die ihr innewohnende methodische Perspektive in die Lage versetzt, die jeweils eigenen politischen Verhältnisse kritisch am Beispiel anderer zu überprüfen und zu allgemeinen gültigen Aussagen zu gelangen. Auf diese Weise kann sie auch zur Überwindung der jeweiligen Subjektivität und Ethnozentriertheit beitragen (Dogan und Pelassy 1984: 5ff.). Der Vergleich kann auch als „Quasi-Experiment“ angelegt werden, das Erkenntnisfortschritte unter ähnlich kontrollierbaren Bedingungen wie in den Naturwissenschaften ermöglichen soll. Im Folgenden soll auf einige Etappen dieses Weges, aber auch auf weiter bestehende Probleme und Grenzen des Ansatzes kurz eingegangen werden. Der aktuelle Stand und konkrete Perspektiven in zentralen Bereichen der Vergleichenden Politikwissenschaft werden dann in den Einzelbeiträgen dieses Bandes verdeutlicht.
    OriginalspracheDeutsch
    TitelVergleichende Politikwissenschaft : ein einführendes Studienhandbuch
    Redakteure/-innenDirk Berg-Schlosser, Ferdinand Müller-Rommel
    Seitenumfang16
    ErscheinungsortWiesbaden
    Herausgeber (Verlag)VS Verlag für Sozialwissenschaften
    Erscheinungsdatum2006
    Auflage4., überarb. und erw. Aufl., Nachdr.
    Seiten13-28
    ISBN (Print)978-3-8100-3860-9
    ISBN (elektronisch)978-3-322-86689-9
    DOIs
    PublikationsstatusErschienen - 2006

    Fachgebiete und Schlagwörter

    • Politikwissenschaft
    • Wissenschaftsgeschichte <Fach>
    • Vergleichende politische Wissenschaft
    • Methode

    Dieses zitieren