Abstract
Die Industrie ist ein Eckpfeiler des wirtschaftlichen Erfolgs Deutschlands. Ihre Investitionstätigkeit ist im internationalen Vergleich zurzeit allerdings schwach. Befürchtet wird, dass die Kosten der Energiewende die Wettbewerbsfähigkeit und damit die Attraktivität des Produktionsstandorts Deutschland einschränken. Die Antwort der Politik auf diesen vermeintlichen Zielkonflikt sind umfangreiche Ausnahmeregelungen, die zusätzliche Kosten für die deutsche Industrie verhindern sollen. Es weisen aber nur wenige Industriezweige gleichzeitig hohe Energiekosten und eine hohe Exportintensität auf; der Kapitalstock dieser Sektoren ist meist überdurchschnittlich alt. Die Industrie insgesamt profitiert von der Nachfrage nach Klimaschutztechnologien. Ein Politikwechsel scheint also erforderlich.
| Titel in Übersetzung | Using energy transition to modernise industrial germany |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Wirtschaftsdienst |
| Jahrgang | 98 |
| Ausgabenummer | 8 |
| Seiten (von - bis) | 565-573 |
| Seitenumfang | 9 |
| ISSN | 0043-6275 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Erschienen - 01.08.2018 |
| Extern publiziert | Ja |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
-
SDG 7 – Erschwingliche und saubere Energie
-
SDG 8 – Anständige Arbeitsbedingungen und wirtschaftliches Wachstum
-
SDG 9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur
-
SDG 13 – Klimaschutzmaßnahmen
Fachgebiete und Schlagwörter
- Volkswirtschaftslehre
ASJC Scopus Sachgebiete
- Betriebswirtschaft, Management und Rechnungswesen (sonstige)
Fingerprint
Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Energiewende für die modernisierung des industriestandorts deutschland nutzen“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Dieses zitieren
- APA
- Author
- BIBTEX
- Harvard
- Standard
- RIS
- Vancouver