Editorial: Courts in Context. An Empirical Re-Evaluation of Categorization in the Asylum Regime

Publikation: Beiträge in ZeitschriftenAndere (Vorworte. Editoral u.ä.)Forschung

Abstract

Die internationale Ordnung basiert auf der Grundüberzeugung, dass Nationalstaaten den Zugang zu ihren Territorien kontrollieren können. Das Asylrecht relativiert diese Logik, indem es Schutzsuchenden faire Verfahren sowie im Falle ihrer Anerkennung grundlegende bürgerliche und soziale Rechte garantiert. Die Asylpraxis bewegt sich damit in einem Spannungsverhältnis zwischen universellen Menschenrechten und Migrationskontrolle, in dessen Rahmen Menschen entsprechend ihrer Schutzbedürftigkeit kategorisiert werden. Internationale und nationale Gerichte sind zentrale Akteure, die in diesem Spannungsverhältnis vermitteln. Indem sie das Recht anwenden und interpretieren, leisten sie einen Beitrag zur dynamischen Entwicklung sowohl des materiellen als auch des prozeduralen Asylrechts. Ziel des Themenhefts ist es, die Rechtspraxis der Kategorisierung von verschiedenen disziplinären Standpunkten empirisch zu erfassen und damit einen Beitrag zur interdisziplinären Asylrechtsforschung zu leisten.
OriginalspracheEnglisch
ZeitschriftGerman Journal of Forced Migration and Refugee Studies
Jahrgang7
Ausgabenummer1
Seiten (von - bis)4-14
Seitenumfang11
ISSN2509-9485
DOIs
PublikationsstatusErschienen - 2023
Extern publiziertJa

Fachgebiete und Schlagwörter

  • Rechtswissenschaft

Fingerprint

Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Editorial: Courts in Context. An Empirical Re-Evaluation of Categorization in the Asylum Regime“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.

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