Abstract
Eine Übersicht über Verschwörungstheorien zum 11. September 2001 zeigt, dass sie viele Merkmale gemeinsam haben. Unter anderem eignet ihnen eine paranoide Logik, die sie gegen Widerlegungen immunisiert. Um aber zwischen Verschwörungstheorien und ernst zu nehmenden Erklärungen zu unterscheiden, genügt es nicht, nach der Wahrheit der Erklärungen im Sinne der Übereinstimmungen mit den Fakten zu fragen, denn beide Typen von Erklärungen berufen sich auf die Wahrheit und beide erweisen sich als Narrationen der Ereignisse. Wie lässt sich dann der Unterschied zwischen den Erklärungstypen rechtfertigen? Im Anschluss an eine Prüfung des Begriffs der Skepsis und an die Diskussion in der Geschichtswissenschaft um Fakten und Erzählungen fragt der Aufsatz nach Kriterien der Angemessenheit für die konkurrierenden Theorien.
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Titel | Narrative des Entsetzens : Künstlerische, mediale und intellektuelle Deutungen des 11. September 2001 |
| Redakteure/-innen | Matthias N. Lorenz |
| Seitenumfang | 13 |
| Erscheinungsort | Würzburg |
| Herausgeber (Verlag) | Königshausen & Neumann |
| Erscheinungsdatum | 2004 |
| Seiten | 287-299 |
| ISBN (Print) | 978-3-8260-2777-2, 3-8260-2777-9 |
| Publikationsstatus | Erschienen - 2004 |
Bibliographische Notiz
LiteraturangabenFachgebiete und Schlagwörter
- Kulturvermittlung/Kulturorganisation
- Politische Philosophie
- Elfter September <Motiv>
- Künste
- Philosophie
- Politische Philosophie
- Elfter September <Motiv>
- Künste
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