Abstract
Die Frauenbewegung war von Beginn an von antifeministischen Diskursen und Initiativen begleitet. Diese reagieren auf den Erfolg feministischer Bewegung und Politik. Mit einer empirischen Analyse antifeministischer Einstellungen auf Grundlage einer quantitativen Bevölkerungsbefragung können wir zeigen, dass in Deutschland aktuelle antifeministische Überzeugungen nicht nur in ein umfassendes Einstellungscluster eingebettet sind, das eine konservativ-traditionelle Geschlechterordnung widerspiegelt, sondern sich auch als Reaktion auf als negativ empfundene Folgen des institutionellen und gesamtgesellschaftlichen Wandels verstehen lassen müssen.
| Titel in Übersetzung | “Feminists disturb the social order”: Empirical findings on antifeminism in Germany |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Österreichische Zeitschrift für Soziologie |
| Jahrgang | 47 |
| Ausgabenummer | 2 |
| Seiten (von - bis) | 175 - 198 |
| Seitenumfang | 24 |
| ISSN | 1011-0070 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Erschienen - 06.2022 |
| Extern publiziert | Ja |
Bibliographische Notiz
Publisher Copyright:© 2021, The Author(s).
Fachgebiete und Schlagwörter
- Gender und Diversity
- Antifeminismus
- Misogynie
- Sexismus
- Feminismus
- Soziale Mobilisierung
ASJC Scopus Sachgebiete
- Sozialwissenschaften (insg.)
Fingerprint
Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Die wahrgenommene feministische Bedrohung: Empirische Befunde zum Antifeminismus in Deutschland“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Dieses zitieren
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