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„Das muss nicht besonders künstlerisch wertvoll sein“ – Praktiken der Vereindeutigung von Mehrdeutigkeit im inklusiven Fachunterricht

Publikation: Beiträge in SammelwerkenAufsätze in SammelwerkenForschung

Abstract

Mehrdeutigkeit und der Umgang mit ihr sind in Lerngegenständen und Unterrichtsszenarien angelegt und somit in fachdidaktischer Hinsicht konstitutiv für
Religions- und Kunstunterricht. Zudem ist Mehrdeutigkeit grundlegend für inklusive Praxis: Sie eröffnet zum einen auf der Gegenstandsebene verschiedene Zugänge und kann zum anderen Resultat differenzierter Lernsettings sein.
Didaktisch gewollte und faktisch evozierte Mehrdeutigkeit sind somit Kennzeichen des Fachunterrichts und bringen ihn paradoxerweise an seine Grenze. Mit welchen Praktiken öffnen, schließen oder simulieren die Agierenden Mehrdeutigkeit in der Praxis? Videographierter Fachunterricht wird daraufhin untersucht, wie Mehrdeutigkeit im Unterricht organisiert wird und welche Rolle Fachkulturen und fachunabhängige Muster spielen.
OriginalspracheDeutsch
TitelVideographische Forschung zu inklusivem Unterricht : Erziehungswissenschaftliche und fachdidaktische Perspektiven
Redakteure/-innenGianna Wilm, Raphael Koßmann, Sarah Böse, Melanie Fabel-Lamla, Cara Meyer-Jain
Seitenumfang18
ErscheinungsortBad Heilbrunn
Herausgeber (Verlag)Verlag Julius Klinkhardt
Erscheinungsdatum2024
Seiten83-100
ISBN (Print)9783781526433
ISBN (elektronisch)9783781560987
DOIs
PublikationsstatusErschienen - 2024
Extern publiziertJa

Fachgebiete und Schlagwörter

  • Theologie
  • inklusion
  • unterricht
  • religionsunterricht
  • kunstunterricht
  • videoaufzeichnung
  • vielfalt
  • fachdidaktik
  • sekundarstufe 1
  • unterrichtspraxis

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