Abstract
In diesem Artikel werden die methodischen Implikationen der Indizierung von Gender und Sexualität durch Forschungsteilnehmer in ethnografischer Feldforschung in explizit gegenderten Kontexten, wo Vorstellungen von hegemonialer Männlichkeit vorherrschen, kritisch reflektiert. Die Forschung deutet diesbezüglich auf eine Reihe potenzieller Herausforderungen für weibliche Forscherinnen hin, unter anderem, Bevormundung und sexistischer Umgang. Um diese methodischen Herausforderungen besser zu verstehen, stützt sich diese Studie auf über 60 Stunden Audioaufzeichnungen und Beobachtungen von Interaktionen zwischen männlichen Profi- und Elite-Fußballspielern und Trainern vor, während und nach Fußballspielen und Trainingseinheiten. Es geht in der Studie vor allem darum, welche Art von gegenderten und sexualisierten Identitäten die männlichen Teilnehmer der weiblichen Forscherin regelmäßig in diskursiven Interaktionen zuordnen. Dies zeigt, dass in ethnografischen Forschungsprojekten die Konstruktion gegenderter und sexualisierter Identitäten potenziell immer relevant für die Datenerhebung und das Forschungsergebnis ist.
| Originalsprache | Englisch |
|---|---|
| Zeitschrift | Gender and Language |
| Jahrgang | 16 |
| Ausgabenummer | 1 |
| Seiten (von - bis) | 52-74 |
| Seitenumfang | 23 |
| ISSN | 1747-6321 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Erschienen - 06.05.2022 |
UN SDGs
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SDG 5 – Gleichberechtigung der Geschlechter
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Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Critical reflections on ethnographic data collection in the highly gendered environment of male football.“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Dieses zitieren
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