Abstract
Der vorliegende Artikel untersucht das Wechselverhältnis von politischer Korruption und Vertrauen, sowohl auf interpersonaler als auch auf institutioneller Ebene. Basierend auf Daten von Transparency International und dem European Social Survey wird hierfür ein Modell entworfen und getestet. Europäische Staaten, die in diesem Zusammenhang bislang von der Forschung unberücksichtigt blieben, variieren deutlich bezüglich der Verbreitung und dem Grad von Korruption und bieten sich somit für eine Analyse an. Basierend auf gepoolten Daten von 24 europäischen Ländern, zeigen multivariate Regressionsanalysen, dass das Fehlen von interpersonalem Vertrauen die wahrgenommene politische Korruption vergrößert, während Korruption wiederum Vertrauen in Institutionen verringert. Zudem wird deutlich, dass auch 20 Jahre nach dem Zusammenbruch des Kommunismus immer noch Unterschiede zwischen westeuropäischen sowie mittel- und osteuropäischen Ländern herrschen.
| Titel in Übersetzung | Korruption und Vertrauen: Ein Modellentwurf |
|---|---|
| Originalsprache | Englisch |
| Zeitschrift | Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft |
| Jahrgang | 7 |
| Ausgabenummer | 1 Supplement Issue |
| Seiten (von - bis) | 117-135 |
| Seitenumfang | 19 |
| ISSN | 1865-2646 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Erschienen - 01.12.2013 |
UN SDGs
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-
SDG 16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
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- Politikwissenschaft
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