Zur Hauptnavigation wechseln Zur Suche wechseln Zum Hauptinhalt wechseln

Bildung in der Jugendhilfe: Anforderungen an einen neuen Geschlechtervertrag zur Realisierung von Chancen- und Geschlechtergerechtigkeit

    Publikation: Beiträge in SammelwerkenAufsätze in SammelwerkenForschung

    Abstract

    Geschlechtergerechtigkeit bleibt eine Aufgabe der Jugendhilfe für die Zukunft. Wird der Bildungsauftrag der Jugendhilfe neu formuliert und der Beitrag der Jugendhilfe zu Bildungsprozessen im lebenslangen Lernen, zur geschlechter- und generationsgerechteren Gestaltung des Lebens, zu Partizipation und Engagement in der Wissens- und Informationsgesellschaft heute bestimmt, ist es notwendig, auch die sozialstaatliche Seite der Gewährleistung und das Wächteramt in den Strukturmaximen der Jugendhilfe zu reformulieren, wie sie auch im SGB VIII/Kinder- und Jugendhilfegesetz ihren Niederschlag gefunden haben. Die Realisierung dieser professionellen Arbeitsprinzipien, also die Rechtsverwirklichung, insbesondere in der Perspektive auf Gleichstellung, beinhaltete bereits die heute im Horizont des Bildungslernkonzeptes neu pointierten Akzente, ohne dass diese verbreitet bewusst und aktivierend das Handeln von Jugendhilfe, -politik und -praxis leiteten: Mädchen- und Jungenarbeit entwickelten sich tendenziell als Spezialbereich der Jugendarbeit, nicht jedoch als generelles Arbeitsprinzip.
    OriginalspracheDeutsch
    TitelBildung und Lebenskompetenz : Kinder- und Jugendhilfe vor neuen Aufgaben
    Redakteure/-innenRichard Münchmeier, Hans-Uwe Otto, Ursula Rabe-Kleberg
    Seitenumfang9
    ErscheinungsortOpladen
    Herausgeber (Verlag)Verlag Leske + Budrich
    Erscheinungsdatum2002
    Seiten129-137
    ISBN (Print)978-3-322-99976-4
    ISBN (elektronisch)978-3-322-99975-7
    DOIs
    PublikationsstatusErschienen - 2002

    Fachgebiete und Schlagwörter

    • Sozialwesen

    Dieses zitieren