Abstract
Unter dem Begriff der Beschleunigung werden in Bezug auf Familien ganz unterschiedliche Phänomene verhandelt. Der Beitrag diskutiert dabei vier ausgewählte Perspektiven: neue Beschleunigungsanforderungen an die Familie (1), die moderne Familie als Resultat einer Herstellungsleistung (2), Entgrenzung von Familie und Erwerbsarbeit (3) und die „Erschöpfte Familie“ als Resultat sozialer Beschleunigung (4). Beschleunigung ist eine Gegenwartsdiagnose, mit der die unterschiedlichsten Problemlagen zusammengefasst und erklärt werden. Wenn jedoch das Label Beschleunigung als Container für sehr unterschiedliche Problemlagen von Familien dienen kann, verschwindet damit auch die Möglichkeit, Probleme von Familien in ihren Ursachen, Verknüpfungen und Bearbeitungsmöglichkeiten differenziert zu betrachten.
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Zeitschrift | Sozial Extra |
| Jahrgang | 40 |
| Ausgabenummer | 4 |
| Seiten (von - bis) | 29-32 |
| Seitenumfang | 4 |
| ISSN | 0931-279X |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Erschienen - 2016 |
| Extern publiziert | Ja |
Fachgebiete und Schlagwörter
- Erziehungswissenschaften
- Beschleunigung
- Familie
- Doing Family
- Entgrenzung von Erwerbsarbeit und Familie
- erschöpfte Familie
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