Abstract
Gegenstand/Ziel: Das Forschungsprojekt „HELP-S – Hilfen, wenn ELtern Psychisch erkranken in Sachsen“ untersucht Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil in der psychiatrisch-ambulanten Regelversorgung. Bisherige Untersuchungen fokussierten auf stationär psychiatrische Patienten. Material und Methoden: n = 123 Patienten gaben in einer Stichtagsbefragung Auskunft über sich und ihre Kinder. Ergebnisse: An erster Stelle standen der Wunsch nach Auszeiten bei den Eltern und das Erlernen von Bewältigungsfertigkeiten für die Kinder. Keinen Bedarf sahen die Eltern bei Haushaltshilfen. Das ging einher mit der Einschätzung, dass die Kinder nicht von Pflichten im Haushalt entlastet werden müssten. Schlussfolgerung/klinische Relevanz: Nervenarztpraxen als wichtiger ambulanter Zugang zu Kindern psychisch kranker Eltern, um Informationen über (Online-)Hilfsangebote bei den Betroffenen zu verbreiten.
| Titel in Übersetzung | Needs for children of mentally ill parents in psychiatric outpatient care : HELP-S study |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Nervenheilkunde |
| Jahrgang | 31 |
| Ausgabenummer | 4 |
| Seiten (von - bis) | 272-277 |
| Seitenumfang | 6 |
| ISSN | 0722-1541 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Erschienen - 01.01.2012 |
Fachgebiete und Schlagwörter
- Psychologie
- Children of mentally ill parents
- Needs
- Online support
- Parental mental illness
ASJC Scopus Sachgebiete
- Allgemeinmedizin
- Klinische Neurologie
Fingerprint
Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Bedarfsanalyse für Kinder psychisch kranker Eltern in Nervenarztpraxen: HELP-S-Studie“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Dieses zitieren
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