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Bürgerliche Kälte - Affekt und koloniale Subjektivität

Publikation: Bücher und Anthologien › Buch

Abstract

»Bürgerliche Kälte« bezeichnet eine Gefühlslage der Gegenwart, mit der sich Bürger:innen vor der Gewalt schützen, die sie selbst verursachen. Den Kolonialismus und die Philosophie der Aufklärung im Blick, legt Henrike Kohpeiß dar, wie sich rassistische Gefühlsstrukturen ausbilden. Dafür treten die klassischen, kritischen Texte von Adorno und Horkheimer in einen Dialog mit dem Feld der Black Studies und Denker:innen wie Saidiya Hartman, Fred Moten und Denise Ferreira da Silva. Diese beiden intellektuellen Traditionen verbindet die radikale Kritik an der kapitalistischen und kolonialen Einrichtung der Welt. Die Gewaltgeschichte des europäischen Kolonialismus wird so als Affekttheorie bürgerlicher Subjektivität gelesen, ihr wird jeder Anschein von Unschuld genommen.
OriginalspracheDeutsch
ErscheinungsortFrankfurt / New York
VerlagCampus Verlag
Seitenumfang407
ISBN (Print)978-3-593-51710-0
ISBN (elektronisch)9783593453880
PublikationsstatusErschienen - 08.03.2023
Extern publiziertJa

Publikationsreihe

NamePhilosophie und Kritik
VerlagCampus Verlag
Band2
ISSN (Druck)2940-8776

Fachgebiete und Schlagwörter

  • Soziologie
  • Philosophie

Dieses zitieren