Abstract
Martin Walser ein "geistiger Brandstifter"? Seit den Skandalen um seine Friedenspreisrede und den Roman "Tod eines Kritikers" steht der Schriftsteller im Verdacht des literarischen Antisemitismus. Matthias N. Lorenz setzt in seiner Untersuchung akribische Lektüren und begründete Interpretationen gegen eine Philologie des Verdachts, aber auch gegen blinde Apologie. Er eröffnet eine neue Perspektive auf Walsers Gesamtwerk und zeigt, dass Früh- und Spätwerk in Einklang stehen, und dass Walsers in den 1990er Jahren offenkundig gewordenen Ressentiments selbst in jenen Texten enthalten sind, die längst zum Kanon der "Vergangenheitsbewältigung" zählen.
Walsers "Tod eines Kritikers" im Kontext des Gesamtwerks
Wichtiger Beitrag zur Debatte um Antisemitismus und Nation
Walsers "Tod eines Kritikers" im Kontext des Gesamtwerks
Wichtiger Beitrag zur Debatte um Antisemitismus und Nation
| Originalsprache | Deutsch |
|---|
| Erscheinungsort | Stuttgart |
|---|---|
| Verlag | J.B. Metzler |
| Seitenumfang | 560 |
| ISBN (Print) | 3-476-02119-X |
| Publikationsstatus | Erschienen - 2005 |
Bibliographische Notiz
Zugl.: Lüneburg, Univ., Diss., 2004Fachgebiete und Schlagwörter
- Geschichtswissenschaft
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