Abstract
Schwärme vermögen es, in zweifacher Weise das Begriffsfeld ›Angst‹ zu informieren: Erstens als raumauflösende Vielheiten, die spezifische Formen von Angst und Furcht erzeugen, und zweitens als raumgenerierende Kollektive, deren Dynamiken erst aufgrund einer angstinduzierten ›Enge‹ ermöglicht werden. Die Bestimmungsmodi dieses Feldes transformieren sich von psychologischen zu bewegungsphysikalischen. Und damit konstituiert sich eine epistemische Fluchtlinie, auf der die Relationen von Schwärmen zu Räumen neue mediale Zugangsweisen zum Begriffsfeld ›Angst‹ ermöglichen.
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Zeitschrift | Zeitschrift für Medien- und Kulturforschung |
| Jahrgang | 0 |
| Seiten (von - bis) | 133-147 |
| Seitenumfang | 15 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Erschienen - 2009 |
Fachgebiete und Schlagwörter
- Kulturinformatik
- Kulturwissenschaften allg.
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