Abstract
Abschätzung von insbesondere ökotoxikologischen Wirkungen, die mit dem Eintrag von pharmazeutischen Wirkstoffen und ihrer Metabolite ins Abwasser verbunden sind, ist zur Zeit nur sehr eingeschränkt möglich. Wirkstoffe von Pharmazeutika, Diagnostika und Desinfektionsmitteln lassen sich zwar aufgrund ihrer Wirkung zu Gruppen zusammenfas-sen wie z. B. Antibiotika oder Zytostatika, gehören aber dennoch einer Vielzahl unter-schiedlicher chemischer Strukturklassen an. Es soll daher exemplarisch am Beispiel typi-scher und wichtiger Wirkstoffe untersucht werden, inwieweit eine systematische Betrachtung anhand von typischen Strukturmerkmalen wie Kohlenstoff-Fluor-Bindung, organi-sche kationische Stoffe mit der Möglichkeit zur Ionenpaarbildung sowie organische und anorganische Komplexverbindungen stark unterschiedlicher Stabilität und Toxizität auch zu typischen Lebenswegen führt und ob die damit verbundenen Risikofelder eine bessere Strukturierung der Vielfalt von Pharmaka und anderen chemischen Stoffe insgesamt bzgl. ihres Verhaltens in der Umwelt generell erlaubt. Darauf aufbauend sollen Wege zur Pro-blemlösung untersucht werden
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Erscheinungsort | Freiburg |
| Seitenumfang | 9 |
| Publikationsstatus | Erschienen - 2002 |
| Extern publiziert | Ja |
Bibliographische Notiz
DFG-Forschungsprojekt "Lebensweganalyse der Auswirkungen von ausgewählten pharmazeutischen Wirkstoffen und ihrer Metabolite in der aquatischen Umwelt" 1.9.2000 bis 31.10.2002Fachgebiete und Schlagwörter
- Abschätzung
- Abwasser
- Antibiotika
- Antibiotikum
- aquatische Umwelt
- Arzneimittel
- Auswirkung
- Diagnostika
- Eintrag
- Metabolite
- Pharmaka
- Pharmazeutika
- Stabilität
- Stoffe
- Toxizität
- Umwelt
- Verhalten
- Vielfalt
- Wirkung
- Zeit
- zytostatika
- Zytostatikum
- Chemie
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