Projektdetails
Beschreibung
Hintergrund & Herausforderungen:
Für Menschen und Wildtiere ist Land eine knappe Ressource, die durch die steigende Nachfrage nach natürlichen Gütern allmählich degradiert. Infolgedessen droht der Verlust der biologischen Vielfalt und der ökologischen Funktionen, das menschliche Wohlbefinden zu beeinträchtigen. Das Internationale Übereinkommen über die biologische Vielfalt sieht Schutzgebiete als Eckpfeiler vor, um diesem Trend entgegenzuwirken. Aufgrund einer unzureichenden Governance, einer geringen Wirksamkeit in Bezug auf ökologische und soziale Ergebnisse, wird die Nachhaltigkeit vieler Schutzgebiete jedoch in Frage gestellt. Daher sind Lösungen erforderlich, um den Schutz zu verbessern und das menschliche Wohlergehen in Schutzgebieten zu steigern.
Forschungsansatz & Ziele:
Dieses Projekt untersucht die skizzierten Probleme in einer ganzheitlichen Betrachtung von Schutzgebieten als sozial-ökologische Systeme in zwei Entwicklungsländern des globalen Südens, die für die Erhaltung der biologischen Vielfalt wichtig sind: Sambia und Tansania. Durch einen interdisziplinären Ansatz werden soziale und ökologische Systembedingungen miteinander verknüpft eruiert, indem i) die Verfahrensgerechtigkeit von Governance in Schutzgebieten, die Verteilungsgerechtigkeit der von Schutzgebieten stammenden ökologischen Güter und Dienstleistungen und das zugrundeliegende Wertesystem, das die Einstellung zur Gerechtigkeit gegenüber der Natur prägt, Berücksichtigung finden; ii) die Auswirkungen in Bezug auf die biologische Vielfalt durch die Erfassung von großen Säugetieren, Schmetterlingen und der Landschaftsvernetzung untersucht werden. Mit dem Einsatz unbemannter Luftfahrzeuge (UAV) und Multispektralkameras wird dabei das Potenzial einer automatisierten Bilderkennung erforscht und genutzt, um die Wirksamkeit des Naturschutzes in Schutzgebieten zu messen. Dieser neuartige Ansatz dient als globale Pilotstudie für Wildtierzählungen und insgesamt wird das Projekt unser Verständnis von Schutzgebieten als Arenen zur Navigation sozial-ökologischer Dynamiken in Richtung Resilienz und Nachhaltigkeit fördern.
Für Menschen und Wildtiere ist Land eine knappe Ressource, die durch die steigende Nachfrage nach natürlichen Gütern allmählich degradiert. Infolgedessen droht der Verlust der biologischen Vielfalt und der ökologischen Funktionen, das menschliche Wohlbefinden zu beeinträchtigen. Das Internationale Übereinkommen über die biologische Vielfalt sieht Schutzgebiete als Eckpfeiler vor, um diesem Trend entgegenzuwirken. Aufgrund einer unzureichenden Governance, einer geringen Wirksamkeit in Bezug auf ökologische und soziale Ergebnisse, wird die Nachhaltigkeit vieler Schutzgebiete jedoch in Frage gestellt. Daher sind Lösungen erforderlich, um den Schutz zu verbessern und das menschliche Wohlergehen in Schutzgebieten zu steigern.
Forschungsansatz & Ziele:
Dieses Projekt untersucht die skizzierten Probleme in einer ganzheitlichen Betrachtung von Schutzgebieten als sozial-ökologische Systeme in zwei Entwicklungsländern des globalen Südens, die für die Erhaltung der biologischen Vielfalt wichtig sind: Sambia und Tansania. Durch einen interdisziplinären Ansatz werden soziale und ökologische Systembedingungen miteinander verknüpft eruiert, indem i) die Verfahrensgerechtigkeit von Governance in Schutzgebieten, die Verteilungsgerechtigkeit der von Schutzgebieten stammenden ökologischen Güter und Dienstleistungen und das zugrundeliegende Wertesystem, das die Einstellung zur Gerechtigkeit gegenüber der Natur prägt, Berücksichtigung finden; ii) die Auswirkungen in Bezug auf die biologische Vielfalt durch die Erfassung von großen Säugetieren, Schmetterlingen und der Landschaftsvernetzung untersucht werden. Mit dem Einsatz unbemannter Luftfahrzeuge (UAV) und Multispektralkameras wird dabei das Potenzial einer automatisierten Bilderkennung erforscht und genutzt, um die Wirksamkeit des Naturschutzes in Schutzgebieten zu messen. Dieser neuartige Ansatz dient als globale Pilotstudie für Wildtierzählungen und insgesamt wird das Projekt unser Verständnis von Schutzgebieten als Arenen zur Navigation sozial-ökologischer Dynamiken in Richtung Resilienz und Nachhaltigkeit fördern.
| Status | Abgeschlossen |
|---|---|
| Zeitraum | 01.07.18 → 30.06.25 |
Förderorganisation
- Robert Bosch Stiftung
Fingerprint
Erkunden Sie die Forschungsthemen, die von diesem Projekt angesprochen werden. Diese Bezeichnungen werden den ihnen zugrunde liegenden Bewilligungen/Fördermitteln entsprechend generiert. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.
-
Transformation towards the sustainable management of peatlands: A characterisation of farmers in the Teufelsmoor, Germany
Hünnebeck-Wells, A., Loos, J., Abel, S. & Nordt, A., 02.2025, in: People and Nature. 7, 2, S. 346-359 14 S.Publikation: Beiträge in Zeitschriften › Zeitschriftenaufsätze › Forschung › Begutachtung
Open Access2 Zitate (Scopus) -
Embodying relationality through immersive sustainability solutions with Indigenous communities in the Ecuadorian Amazon
Polheim, A., Manuel-Navarrete, D., Goebel, J. & Loos, J., 07.2024, in: Sustainability Science. 19, 4, S. 1445-1457 13 S.Publikation: Beiträge in Zeitschriften › Zeitschriftenaufsätze › Forschung › Begutachtung
3 Zitate (Scopus) -
Enhancing the transformative potential of interventions for the sustainable use of natural resources
Loos, J., Cortés-Capano, G., Riechers, M., Walsh, C. & Leventon, J., 01.08.2024, in: Biological Conservation. 296, 10 S., 110691.Publikation: Beiträge in Zeitschriften › Kommentare / Debatten / Berichte › Forschung
9 Zitate (Scopus)