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Produktzirkularität durch modulares Design – Strategien für langlebige Smartphones - Teilprojekt 4: Geschäftsmodellentwicklung

Projekt: Forschung

Projektdetails

Beschreibung

Ausgangssituation und Zielsetzung:

Aktuell verwenden mindestens 57 Mio. Menschen in Deutschland ein Smartphone (laut Bitkom). Diese enthalten eine Vielzahl wertvoller Metalle, aber auch Konfliktrohstoffe. Der größte Teil der Umweltwirkung wird durch die Herstellung der Smartphones verursacht. Die durchschnittliche Nutzungsdauer beträgt aber nur 2 Jahre.
Modulare Smartphones haben das Potential sowohl technischen Fortschritt durch Upgrades abzubilden, als auch sich wandelnden Konsumbedürfnissen zu entsprechen. Dadurch werden längere Nutzungsdauern ermöglicht, die die Zahl der Geräte und die damit verbundene Umweltwirkung senken. Sie setzen auf Nutzer*innen-Seite aber neben Akzep- tanz und Interesse auch spezifische Nutzungs- kompetenzen voraus – wie das Wissen zu Reparaturmöglichkeiten. Im Projekt MoDeSt werden technische, soziale und wirtschaftliche Voraussetzungen für Modulkonzepte untersucht und Lösungsansätze für kreislauffähige und sozialökologisch sinnvolle modulare IKT entwickelt.


Geplante Ergebnisse:

Ökologischen Nutzen, aber auch mögliche Nachteile modularer Smartphones auf Basis einer fundierten Ökobilanz aufzeigen, Ableitung sinnvoller Ökodesign-Kriterien für die Weiter- Entwicklung dieser Produktgruppe

Entwicklung von Nutzungsbiographien/-typologien von modularen vs. nicht-modularen Smartphones als wichtigen Input zum Verständnis von Mensch- Technik-Interaktionen

Entwicklung und Erprobung von Geschäftsmodellen basierend auf modularen Produktdesigns im Innovationsverbund Nachhaltige Smartphones (INaS) gemeinsam mit Akteuren der gesamten Wertschöfpungskette.

Weiterentwicklung des modularen Konzepts der Smartphones vom aktuellen Fokus „Reparierbarkeit“ zum Ziel möglicher Upgrades und Einbettung in ein modulares Gesamtsystem


Konsortium:

Das transdisziplinäre Konsortium vereint Forschung und Praxis sowie technische und sozialwissenschaftliche Kompetenzen.
Die Gruppe umfasst mit dem Fraunhofer IZM, der TU Berlin und dem CSM der Leuphana Universität drei wissenschaftliche, sowie mit SHIFT GmbH und AfB gGmbH zwei Partner aus der Wirtschaft.
Als assoziierter Partner ist das Institut für Integrierte Qualitätsgestaltung (IQD) der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) an dem Teilprojekt INaS beteiligt.
AkronymMoDeSt
StatusAbgeschlossen
Zeitraum01.07.1930.09.22

Projektbeteiligte

  • Leuphana Universität Lüneburg (Leitung)
  • AfB gGmbH (Project partner)
  • Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) (Project partner)
  • SHIFT GmbH (Project partner)
  • Johannes-Kepler-Universität (Project partner)
  • Technische Universität Berlin (Project partner)

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung

2015 einigten sich UN-Mitgliedstaaten auf 17 globale Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) zur Beendigung der Armut, zum Schutz des Planeten und zur Förderung des allgemeinen Wohlstands. Die Arbeit dieses Projekts leistet einen Beitrag zu folgendem(n) SDG(s):

  1. SDG 7 – Erschwingliche und saubere Energie
    SDG 7 – Erschwingliche und saubere Energie
  2. SDG 8 – Anständige Arbeitsbedingungen und wirtschaftliches Wachstum
    SDG 8 – Anständige Arbeitsbedingungen und wirtschaftliches Wachstum
  3. SDG 9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur
    SDG 9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur
  4. SDG 12 – Verantwortungsvoller Konsum und Produktion
    SDG 12 – Verantwortungsvoller Konsum und Produktion

Mittelherkunft

  • Bundesförderung

Förderprogramm/ -linie

  • Projektförderung allgemein (BMFTR)

Fingerprint

Erkunden Sie die Forschungsthemen, die von diesem Projekt angesprochen werden. Diese Bezeichnungen werden den ihnen zugrunde liegenden Bewilligungen/Fördermitteln entsprechend generiert. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.