Projektdetails
Beschreibung
Ein Schüleraustausch zwischen Deutschland und Rumänien kann divergente Räume in besonderem Maße verbinden. Über persönliche Begegnungen gelingt ein informeller Austausch von Schulen in Ost- und Westeuropa. Während der klassische Schüleraustausch meistens sprachliche und kulturelle Begegnungen
der besuchten Regionen beinhalten, soll in dem hier skizzierten Projekt das Thema „Nachhaltige Entwicklung“ im nationalen und internationalen Vergleich modellhaft Grundlage der Schülerbegegnungen werden.
Die SchülerInnen reflektieren untereinander das jeweilige Verständnis einer nachhaltigen Entwicklung ihrer Region. Darüber hinaus werden insbesondere in Osteuropa mit dem Projekt innovative methodische Impulse eines situierten und projektorientierten Unterrichts in Schulen im BNE-Kontext initiiert. Bei dem Projekt beschäftigen sich SchülerInnen aus Deutschland und Rumänien in ihrem jeweiligen Land perspektivisch mit dem Thema „Nachhaltige Entwicklung“. Sie leben in den Gastfamilien ihrer MitschülerInnen und erleben die Kultur des jeweiligen anderen Landes. Darüber hinaus beschäftigen sie sich anhand von Biosphärenreservaten und anderen Schutzgebieten als Lernlandschaft für Nachhaltigkeit mit ausgewählten Themenfeldern einer nachhaltigen Entwicklung. Von großer Bedeutung ist der Ansatz der Peergroup-Education: Die
SchülerInnen coachen sich gegenseitig, reflektieren und erweitern im „Twinning-Modell“ ihre eigenen kulturell geprägten Leitbilder. Mit diesem Projektansatz gelingt die Implementierung des bisher vor allem westeuropäisch geprägten Nachhaltigkeitsgedankens im schulischen Kontext. Mit dem Schulaustausch gelingen BNE-didaktische Bezüge wie Weltoffenheit, interdisziplinäre Erkenntnisse und Leitbildreflektion in besonders geeigneter Weise. Neue Medien in einer BNE sollen und können die realen Erlebnisse während des Schüleraustauschs nicht ersetzen. Sie können es aber erweitern, indem sie den Lernenden Mittel an die Hand geben, Erfahrungen und Begegnungen digital aufzuarbeiten und – inhaltlich angereichert – anderen zugänglich zu machen. Darüber hinaus können Neue Medien im Zeitalter von Web 2.0 kommunikativ genutzt werden, um räumliche Distanzen einer globalen Beschäftigung mit nachhaltiger Entwicklung zu
verringern und den sozialen Austausch zu fördern. Die Ebene der face-to-face Begegnung wird mit der virtuellen und theoretischen Darstellung verknüpft wobei der Einsatz von digitalen Medien motivierend zur Orientierung in und Identifizierung mit den besuchten Lebensräumen beiträgt.
der besuchten Regionen beinhalten, soll in dem hier skizzierten Projekt das Thema „Nachhaltige Entwicklung“ im nationalen und internationalen Vergleich modellhaft Grundlage der Schülerbegegnungen werden.
Die SchülerInnen reflektieren untereinander das jeweilige Verständnis einer nachhaltigen Entwicklung ihrer Region. Darüber hinaus werden insbesondere in Osteuropa mit dem Projekt innovative methodische Impulse eines situierten und projektorientierten Unterrichts in Schulen im BNE-Kontext initiiert. Bei dem Projekt beschäftigen sich SchülerInnen aus Deutschland und Rumänien in ihrem jeweiligen Land perspektivisch mit dem Thema „Nachhaltige Entwicklung“. Sie leben in den Gastfamilien ihrer MitschülerInnen und erleben die Kultur des jeweiligen anderen Landes. Darüber hinaus beschäftigen sie sich anhand von Biosphärenreservaten und anderen Schutzgebieten als Lernlandschaft für Nachhaltigkeit mit ausgewählten Themenfeldern einer nachhaltigen Entwicklung. Von großer Bedeutung ist der Ansatz der Peergroup-Education: Die
SchülerInnen coachen sich gegenseitig, reflektieren und erweitern im „Twinning-Modell“ ihre eigenen kulturell geprägten Leitbilder. Mit diesem Projektansatz gelingt die Implementierung des bisher vor allem westeuropäisch geprägten Nachhaltigkeitsgedankens im schulischen Kontext. Mit dem Schulaustausch gelingen BNE-didaktische Bezüge wie Weltoffenheit, interdisziplinäre Erkenntnisse und Leitbildreflektion in besonders geeigneter Weise. Neue Medien in einer BNE sollen und können die realen Erlebnisse während des Schüleraustauschs nicht ersetzen. Sie können es aber erweitern, indem sie den Lernenden Mittel an die Hand geben, Erfahrungen und Begegnungen digital aufzuarbeiten und – inhaltlich angereichert – anderen zugänglich zu machen. Darüber hinaus können Neue Medien im Zeitalter von Web 2.0 kommunikativ genutzt werden, um räumliche Distanzen einer globalen Beschäftigung mit nachhaltiger Entwicklung zu
verringern und den sozialen Austausch zu fördern. Die Ebene der face-to-face Begegnung wird mit der virtuellen und theoretischen Darstellung verknüpft wobei der Einsatz von digitalen Medien motivierend zur Orientierung in und Identifizierung mit den besuchten Lebensräumen beiträgt.
| Status | Abgeschlossen |
|---|---|
| Zeitraum | 01.01.12 → 31.07.13 |
Förderorganisation
- Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Mittelherkunft
- Stiftungen und non-profit Organisationen
Förderprogramm/ -linie
- Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)