Projektdetails
Beschreibung
Das kulturwissenschaftliche DFG-Graduiertenkolleg „Kulturen der Kritik“ unternimmt eine produktive Revision der Voraussetzungen, Funktionen und Geltungsansprüche von Kritik. Einerseits ist durch neue Technologien und Distributionswege eine Fülle von unerwarteten kritischen oder kritikförmigen Praktiken entstanden. Andererseits aber sind die theoretischen Fundamente von Kritik in jüngerer Zeit massiv unter Druck geraten – und mit ihnen, so scheint es, auch das moderne Projekt der Kritik überhaupt. Was als kritischer Akt gelten kann und welche Akteure, Erwartungen und Kriterien dabei eine Rolle spielen, steht derzeit grundlegend zur Disposition.
Das Kolleg versteht Kritik als eine immer schon kulturell situierte Praxis, die gleichwohl umfassende Geltung und Verbindlichkeit beansprucht, um wirksam sein zu können. Kritisierte Phänomene sind nicht ablösbar von den Formen und Medien ihrer Darstellung. Daher ist Darstellung der Kristallisationspunkt unterschiedlichster Kritikformen, deren heterogene Kulturen so vergleich- und diskutierbar werden. Ziel des Kollegs ist es, anhand konkreter Fälle der Kunst-, Medien- und Sozialkritik den Zusammenhang von Kritik und Kultur in der Geschichte der Moderne bis zur Gegenwart neu zu erfassen und ein aktualisiertes, kulturwissenschaftlich fundiertes Kritikverständnis zu entwickeln.
Das Graduiertenkolleg endete zum 30.09.2025.
| Status | Abgeschlossen |
|---|---|
| Zeitraum | 01.04.21 → 31.12.25 |
Förderorganisation
- Deutsche Forschungsgemeinschaft
UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung
2015 einigten sich UN-Mitgliedstaaten auf 17 globale Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) zur Beendigung der Armut, zum Schutz des Planeten und zur Förderung des allgemeinen Wohlstands. Die Arbeit dieses Projekts leistet einen Beitrag zu folgendem(n) SDG(s):
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SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
Mittelherkunft
- Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Fingerprint
Erkunden Sie die Forschungsthemen, die von diesem Projekt angesprochen werden. Diese Bezeichnungen werden den ihnen zugrunde liegenden Bewilligungen/Fördermitteln entsprechend generiert. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.
Publikationen
- 2 Zeitschriftenaufsätze
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The Neptun film company and the Antik-Kwartiroff family
Korotkova, S., 02.2026, in: Studies in Russian and Soviet Cinema. 20, 1, S. 2-25 24 S.Publikation: Beiträge in Zeitschriften › Zeitschriftenaufsätze › Forschung › Begutachtung
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Regimes of Proof: On Contested Identities in Border and Migration Control
Bescherer, K. & Scheel, S., 11.2025, in: International Migration. 63, 6, 12 S., e70099.Publikation: Beiträge in Zeitschriften › Zeitschriftenaufsätze › Forschung › Begutachtung
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