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Foto von Caroline Heydenbluth

Caroline Heydenbluth

M.Sc.

  • 16
    Zitationen
20222026

Publikationen pro Jahr

Persönliches Profil

Werdegang

Caroline Heydenbluth ist seit Mai 2021 Doktorandin in der Abteilung für Soziale und Politische Psychologie (SPP) am Institut für Nachhaltigkeitspsychologie an der Leuphana Universität Lüneburg. Als Teil der Negotiation Research Group unter der Leitung von Prof. Dr. Roman Trötschel interessiert sie sich für Entscheidungsprozesse in politischen und Nachhaltigkeitsverhandlungen.

Im Rahmen ihrer Dissertation legt sie ihren Forschungsschwerpunkt auf gemeinsame Entscheidungsfindungsprozesse in transformativen Verhandlungen. Insbesondere betrachtet Caroline sequentielle Verhandlungen wie die COP-Klimakonferenzen, in welchen die kurzfristigen individuellen Interessen der vehandelnden Parteien mit dem langfristigen kollektiven Interesse abgewogen werden müssen. Diese spezielle Art von Verhandlungen ist durch große Alltagsnähe und Relevanz geprägt, beispielsweise hinsichtlich der Verteilung von und dem Beitrag zu kollektiven - jedoch begrenzten - Ressourcen.

Einen zweiten Forschungsschwerpunkt bilden Repräsentant*innen-Verhandlungen. Welche Entscheidungen treffen Personen in der Rolle als Repräsentant*innen, wenn sie Interessenkonflikte in der von ihnen vertretenen Gruppe ausbalancieren müssen? Welche Interessen werden bevorzugt, wenn das soziale Dilemma zwischen kurzfristigen Eigeninteressen und den Interessen zukünftiger Generationen ins Spiel kommt? Und welche Rolle spielt dabei das Eigeninteresse, z.B. die eigene (politische) Agenda der Repräsentant*innen?

Geleitet von der Frage, wie eine nachhaltigere Gesellschaft und Ressourcennutzung erreicht werden kann, interessiert sich Caroline für die Erforschung der psychologischen Prozesse, die der Entscheidungsfindung in diesen transformativen Verhandlungen zugrunde liegen. Sie ist bestrebt, ihre Forschung auf politische und gesellschaftliche Szenarien anzuwenden, um praktische Implikationen aus ihrer Forschung abzuleiten und einen Beitrag zu einer nachhaltigeren und zukunftsorientierten Gesellschaft zu leisten.

Bildung/Akademische Qualifikationen

Psychologie, Master, Wie kann unethisches Verhalten in Verhandlungen reduziert werden? Überprüfung des REVISE-Prinzips, Universität Münster

10.201811.2020

Angewandte Sozialpsychologie, ERASMUS+ Semester, Universität Oslo

08.201912.2019

Psychologie, Bachelor, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

10.201408.2017

Schlagwörter

  • Psychologie
  • Sustainability
  • Trust
  • Negotiation
  • Transformation
  • Social Dilemma

Kompetenzen im Bereich UN SDGs

2015 einigten sich UN-Mitgliedstaaten auf 17 globale Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) zur Beendigung der Armut, zum Schutz des Planeten und zur Förderung des allgemeinen Wohlstands. Die Arbeit dieser Person leistet einen Beitrag zu folgendem(n) SDG(s):

  1. SDG 7 – Erschwingliche und saubere Energie
    SDG 7 – Erschwingliche und saubere Energie
  2. SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
    SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
  3. SDG 13 – Klimaschutzmaßnahmen
    SDG 13 – Klimaschutzmaßnahmen

Fingerprint

Ergründen Sie die Forschungsthemen, in denen Caroline Heydenbluth aktiv ist. Diese Themenbezeichnungen stammen aus den Werken dieser Person. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.
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