Aktivität: Vorträge und Gastvorlesungen › Konferenzvorträge › Forschung
Beschreibung
Jahrhundertelang waren die Töne der Notenschrift für die westeuropäische Kunstmusik das Medium der Erinnerung, des Lernens, der instrumentalen Übung und der ästhetischen Gestaltung. Die phonographischen und digitalen Medien des 20. und 21. Jahrhunderts sind dagegen Medien akustischer Wellenformen, ihrer Erzeugung, Speicherung, Transformation und Aufführung. Die Töne der Notenschrift werden zu technisch schreib- und lesbaren Sounds, ihre Medien dienen zur Gestaltung und instrumentalen Aufführung auditiven Materials. Mit ihren kompositorischen und instrumentalen Funktionen verändern sie nicht nur die kulturelle Praxis auditiver Gestaltung. Sie brechen ebenfalls in traditionelle Domänen des Lehrens und Lernens ein und erfordern eine zeitgemäße Erneuerung der Inhalte, Konzepte und Ziele von Lehre und Instrumentalspiel.
Zeitraum
16.09.2022
Ereignistitel
Sound Arts im Spannungsfeld von elektroakustischer Musik und Medienkunst